Jubiläumsauftakt am 23. Juni 2022

gestern heute morgen Unter diesem Motto fand am 23. Juni 202 der Auftakt in unser Jubiläum statt.

Die Kernfrage des frühen Bauhauses „Wie wollen wir leben?“ begleitet uns nicht nur durch unsere Keimzelle, die Bauhaus-Siedlung im Karlsruher Stadtteil Dammerstock.
Vielmehr leitet sie unser tägliches Handeln, das von Innovation, Verantwortung und Offenheit geprägt ist. An unserem Jubiläumsauftakt näherten wir uns daher dieser Frage inhaltlich neu: mit der Erfahrung von 100 Jahren im geförderten Wohnungsbau, unter Berücksichtigung aktueller Themen und mit einem offenen Blick in die Zukunft.

Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx eröffnete in seiner Keynote neue und spannende Sichtweisen – für heute und die kommenden 100 Jahre.

So verdeutlichte er, dass sich an unserem Wohnen künftig viel ändern wird – Städte und Mobilität, Funktionen einzelner Bauwerke werden neue Bedeutungen erhalten. Der Zukunftsforscher ist sich sicher: Wir werden viel flexibler werden.

Bürgermeister Daniel Fluhrer stellte in einem moderierten Gespräch mit Stefan Storz, Geschäftsführer der Volkswohnung, heraus, wie stark die Stadt Karlsruhe von der Tätigkeit unseres Unternehmens geprägt wurde. Hierbei wurde deutlich, wie komplex das Arbeiten an Zukunftsaufgaben inzwischen ist. Herausforderungen wie Klimawandel, Lieferengpässe und Baukostensteigerungen, Flächenknappheit, Fragen des Zusammenlebens und der sozialen Gerechtigkeit ebenso wie die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt prägen den Alltag.

Nicole Razavi, baden-württembergische Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, stellte in ihrer Würdigung der Volkswohnung heraus, wie wichtig der intelligente Umgang mit dem Bestand in den Städten sei. Mit dem Ziel, neuen Wohnraum auf bestehenden Flächen zu schaffen, gelte es, die Innenentwicklung zu fördern und dabei die knappe Ressource Fläche zu schonen.

Der Karlsruher Oberbürgermeister, Dr. Frank Mentrup, betonte mit Blick auf die Rolle der Volkswohnung in der Stadtgesellschaft: „Sieben von zehn zukünftig entstehenden Wohnungen sollen durch Förderung ein günstiges Mietenniveau haben. Das ist zukunftsweisend, ebenso wie das ehrgeizige Ziel der Volkswohnung, im Wohnungsbestand bis 2040 klimaneutral zu sein. Damit bringt sie unsere Fächerstadt einen großen Schritt voran.”

Der Präsident des GdW – Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und ImmobilienunternehmenAxel Gedaschko sprach über die Verantwortung der Wohnbaugesellschaften für bezahlbaren Wohnraum und würdigte die Arbeit der Volkswohnung in den letzten 100 Jahren.

Von der Energie- zur Ressourcenwende - Transformation als Gemeinschaftsaufgabe

In einer abschließenden, kurzen Diskussionsrunde wurden die großen Herausforderungen der Zukunft wie neue Baumaterialien, Kreislaufwirtschaft, Innenentwicklung statt Neuversiegelung und Suffizienz besprochen.

 

Die anschließende informelle Feier im Innenhof unserer Zentrale war ein gelungener Abschluss der Auftaktveranstaltung. Bei sommerlichem Wetter konnten alle Gäste die Eindrücke des Abends revue passieren lassen. Ein schöner Start in ein Jahr voller Aktionen, Veranstaltungen und Überraschungen.